Ein erfolgreiches Startup... Gedanken zu Weihnachten

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# Andacht+Gottesdienst

Ein erfolgreiches Startup... Gedanken zu Weihnachten

Ein Freund schickt mir eine Weihnachtskarte mit einem Cartoon. Zwei Freunde schauen in Bethlehem hinüber zum Stall, über dem der helle Stern steht. „Stallgeburt?“, fragt der eine, „wirkt das nicht ein bisschen schäbig?“ „Keineswegs“, meint der andere, „gerade aus solchen Garagen-Startups werden später oft erfolgreiche Weltkonzerne!“

Es lässt sich nicht leugnen: Der Start in einer Art Garage in Bethlehem wirkt nicht nur schäbig, sondern war es wirklich. Mangels Kinderbett wurde das neugeborene Jesuskind in einen Futtertrog gelegt. Kaum war endlich ein bisschen Ruhe eingekehrt, knarrte die Stalltür und ein paar Hirten schoben sich als erste Gratulanten schüchtern an die Krippe. Ein himmlischer Bote hätte sie informiert, und ein Engelschor wunderschön gesungen, erklärten sie den überraschten Eltern. Sie wussten sogar noch den Liedtext: „Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen, denen er sich in Liebe zuwendet!“ Die Hirten beteten das Kind an, den von Gott gesandten Heiland der Welt! Und zogen später tief bewegt wieder von dannen. Sie wussten: Wir sind nicht von Gott vergessen und verlassen. Nie mehr! Er ist bei uns, richtig da, wo wir leben, wirklich: Er ist da!

Aus diesem kleinen Anfang ist eine unglaubliche Erfolgsgeschichte geworden. Noch viel größer, noch viel weltverändernder als das berühmte IT-Unternehmen, das auch in einer Garage begann. Weihnachten ist ein riesengroßes Geburtstagsfest, das Millionen, wahrscheinlich Milliarden von Menschen feiern. Das sprichwörtliche Weihnachtsgeschäft bringt Jahr um Jahr aufs Neue rekordverdächtige Umsätze. Die Lichter und Kerzen, die Gottesdienste und Weihnachtsmärkte, die Krippenspiele, Weihnachtsplätzchen und Geschenke kann niemand zählen. Warum das alles? Aus Freude, dass dieses Kind gekommen ist. Mit Dankbarkeit, dass Jesus in unserer Welt ist. In dem Staunen, dass wir nie mehr allein gelassen sind. Ein Bibelvers im Neuen Testament bringt das Wunder von Weihnachten auf den Punkt: „So ist Gottes Liebe bei uns sichtbar geworden: Gott sandte seinen Sohn in die Welt, damit wir durch ihn das Leben bekommen.“ Wahrhaftig: Aus einem klitzekleinen Anfang ist eine große Geschichte geworden. Und Sie und ich sind mittendrin. Deshalb: Frohe Weihnachten!

(Dieser Beitrag von Dekan Andreas Friedrich erscheint auch als "Wort zu Weihnachten" im "Hinterländer Anzeiger" am 24.12.25)

Ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr wünschen mit dem ganzen Dekanatsteam 

Präses Britta Duchardt-Linneborn           Dekan Andreas Friedrich

Stv. Präses Renate Seibel-Kretz               Stv. Dekanin Christina Ronzheimer 

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