30/10/2026 0 Kommentare
Notfall: Was passiert hinter den Kulissen? | Dekanatsgruppe besucht Fachbereich Gefahrenabwehr des Landkreises
Notfall: Was passiert hinter den Kulissen? | Dekanatsgruppe besucht Fachbereich Gefahrenabwehr des Landkreises
# Gesellschaft + Bildung

Notfall: Was passiert hinter den Kulissen? | Dekanatsgruppe besucht Fachbereich Gefahrenabwehr des Landkreises
Wenn jemand den Notruf 112 wählt, kommt schnelle Hilfe – soviel ist klar. Aber wie funktioniert das Zusammenwirken der Hilfsdienste, wer entscheidet und koordiniert die Einsätze? Das hat eine Gruppe des Evangelischen Dekanats Biedenkopf-Gladenbach jetzt beim Besuch des Fachbereichs Gefahrenabwehr des Landkreises Marburg-Biedenkopf erfahren.
Im Rahmen der jährlich stattfindenden Veranstaltungsreihe „Wir machen Türen auf“ des Zentrums Bildung und Gesellschaft der EKHN konnten die Gäste hinter die Türen des Gefahrenabwehrzentrums blicken, das im Kreishaus in Marburg angesiedelt ist. 45 Mitarbeite

nde kümmern sich hier um vielfältige Aufgaben rund um Rettungsdienst, Brand-, Katastrophen- und Zivilschutz und beraten auch zu Fragen des Zivil- und Brandschutzes, erfuhren die Besucher, bevor sie einige der Fahrzeuge und die Leitstelle in Augenschein nehmen konnten. Bis auf die Polizei laufen hier für alle Akteure der Blaulichtfamilie mit DRK, Johannitern, Maltesern, DLRG, Freiwilliger Feuerwehr und THW die Fäden zusammen.
Der Zivil- und Katastrophenschutz stellt eine weitere wichtige Aufgabe dar. Die Gruppe informierte sich darüber, wie man sich auf Engpässe der Versorgungsstrukturen oder einen Stromausfall vorbereiten kann, dessen Auswirkungen ja neben dem eigenen Haushalt die Tankstellen, Geschäfte, Bank- und Kassensysteme lahmlegen. Was außer einem Batterie- oder Kurbelradio, Kerzen und einem Trinkwasservorrat noch wichtig ist, steht auch in den von dem Fachbereich herausgegebenen Broschüren, die dort erhältlich sind.

„Da waren die Türen weit auf!“, dankte Marion Schmidt-Biber als Referentin für Gesellschaftliche Verantwortung im Dekanat für die ausführlichen Einblicke. Es sei ein gutes Gefühl, um die Professionalität und Ausstattung der Abteilung zu wissen. Wichtig sei aber auch die Frage an sich, was man selbst an Verantwortung übernehmen und zum Allgemeinwohl beitragen könne, bevor man die meist ehrenamtlichen Hilfsdienste in Anspruch nehme, sagte sie.
Kommentare