Kirchengemeinden beschließen Satzung: Gesamtkirchengemeinde Dautphetal startet 2027

Kirchengemeinden beschließen Satzung: Gesamtkirchengemeinde Dautphetal startet 2027

Kirchengemeinden beschließen Satzung: Gesamtkirchengemeinde Dautphetal startet 2027

# Gemeinsam im Dekanat

Kirchengemeinden beschließen Satzung: Gesamtkirchengemeinde Dautphetal startet 2027

Einen wichtigen Schritt hin zur Gesamtkirchengemeinde haben die Evangelischen Kirchengemeinden im Nachbarschaftsraum Dautphetal am Mittwochabend getan: Die Kirchenvorstände haben die Satzung der künftigen Gesamtkirchengemeinde beschlossen, die zum 1. Januar kommenden Jahres in Kraft tritt.

Dann werden die sechs Evangelisch-lutherische Kirchengemeinden Buchenau/Elmshausen, Damshausen, Dautphe, Friedensdorf/Allendorf, Herzhausen und Holzhausen gemeinsam einen Gesamtkirchenvorstand bilden, der nahezu alle Aufgaben der Ortskirchengemeinden wie Finanz-, Personal- und Gebäudeangelegenheiten übernimmt. Diese bleiben jedoch rechtlich eigenständig und behalten auch ihre Namen. Um die Belange vor Ort kümmern sich Ortsausauschüsse, die die jetzigen Kirchspiele widerspiegeln. Der Gesamtkirchenvorstand kann Aufgaben an sie delegieren.

Zufriedene Gesichter nach dem Satzungsbeschluss (v., v.li.): Andrea Herrmann (Stv. Vorsitzende Herzhausen), Melanie Henkel (Stv., Dautphe), Ulrike Bösser (Vorsitz Koordinationsausschuss), Dorothee Schmidt (Vorsitz Holzhausen), Michaela Pez (Vorsitz Buchenau), Karina Eul (Stv. Verwaltungsausschuss Friedensdorf). (Hinten, v.li): Pfarrer Eberhard Hoppe (Koordinationsunterstützung,

Zufriedene Gesichter nach dem Satzungsbeschluss (v., v.li.): Andrea Herrmann (Stv.  Vorsitzende Herzhausen), Melanie Henkel (Stv., Dautphe), Ulrike Bösser (Vorsitz Koordinationsausschuss), Dorothee Schmidt (Vorsitz Holzhausen), Michaela Pez (Vorsitz Buchenau), Karina Eul (Stv. Verwaltungsausschuss Friedensdorf). (Hinten, v.li): Pfarrer Eberhard Hoppe (Koordinationsunterstützung, "Lotse"), Pfarrer Andreas Friedrich (Dekan und Vorsitz Verwaltungsausschuss Friedensdorf), Pfarrer Reiner Braun (Vorsitz Dautphe; Stv. Koordinationsausschuss), Pfr. Felix Heinz (Stv. Holzhausen, Vorsitz Herzhausen), Pfr. Jörg Voget (Stv. Buchenau), Barbara Schmidt-Stutzke (Vorsitz Damshausen). Es fehlt: Birgit Bugiel (Stv. Damshausen) (Foto: Katharina Lutz /eöa)

Ortsausschüsse wie auch der 16-köpfige Gesamtkirchenvorstand werden sich aus Mitgliedern der bisherigen Kirchenvorstände zusammenfinden, erläutert Pfarrer Reiner Braun als Stellvertretender Vorsitzender des Koordinationsausschusses für den Nachbarschaftsraum Dautphetal. Der von Ulrike Bösser als Vorsitzende geleitete Ausschuss hat gemeinsam mit dem als „Lotsen“ fungierendem Kooperationsberater Pfarrer Eberhard Hoppe nicht nur die neue Satzung vorbereitet, sondern auch alle die zukünftigen Strukturen betreffenden Beschlüsse und gemeinsame Aktivitäten und Gottesdienste. „Ab Ende des Jahres werden wir dann auch die Kirchenvorstands-Wahlen im Juni 2027 vorbereiten“, kündigte Braun an. Insofern seien die Ortsausschüsse und der Gesamtkirchenvorstand Übergangslösungen, zugleich aber auch gute Möglichkeiten zum Sammeln von Erfahrungen und zum Erproben des Miteinanders.

Von den anstehenden Änderungen sollen die vertrauten Seelsorgebezirke unangetastet bleiben, was vor allem für Trauungen und Trauerfälle bedeutsam ist: Für Dautphe, Mornshausen, Wilhelmshütte und Silberg bleibt voraussichtlich Pfarrer Reiner Braun zuständig, für Holzhausen und Herzhausen Pfarrer Felix Heinz. In Friedensdorf, Damshausen und Allendorf sind Pfarrer Siegfried Schmidt und Pfarrerin Susanne Scherer die Ansprechpartner, während Pfarrer Jörg Voget für Buchenau und Elmshausen zuständig ist. Als Verkündigungsteam gemeinsam mit Kirchenmusikerin Rut Hilgenberg und den GemeindepädagogInnen Katharina Lutz, Robin Feldhaus und Kerstin Griesing sind sie über die Seelsorge hinaus aber in allen Dörfern der neuen Gesamtkirchengemeinde unterwegs.

Zwei weitere „Meilensteine“ auf dem Weg zur Gesamtkirchengemeinde haben die Haupt- und Ehrenamtlichen im Nachbarschaftsraum Dautphetal übrigens schon bewältigt: So gibt es nicht nur ein Gemeinsames Gemeindebüro im Pfarrhaus in Daupthe, sondern seit mehr als einem Jahr auch einen gemeinsamen Gemeindebrief. (klk/eöa)

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