Dekanatssynode verabschiedet Haushalt - Einstimmige Zustimmung auch für Wirtschaftspläne der Diakoniestationen

Dekanatssynode verabschiedet Haushalt - Einstimmige Zustimmung auch für Wirtschaftspläne der Diakoniestationen

Dekanatssynode verabschiedet Haushalt - Einstimmige Zustimmung auch für Wirtschaftspläne der Diakoniestationen

# Gemeinsam im Dekanat

Dekanatssynode verabschiedet Haushalt - Einstimmige Zustimmung auch für Wirtschaftspläne der Diakoniestationen

Nicht nur über den Gebäudebedarfs- und Entwicklungsplan (GBEP) hatte die Synode des Evangelischen Dekanats Biedenkopf-Gladenbach am Samstag zu befinden: Bei der Frühjahrstagung in Weidenhausen stimmten die Vertreter der Kirchengemeinden im Dekanat auch dem Haushaltsplan des Dekanats Biedenkopf-Gladenbach für die Jahre 2026/27 sowie den Wirtschaftsplänen 2026 für die Diakoniestationen Biedenkopf und Gladenbach zu.

Stephan Hüttermann als Leiter der Finanzabteilung der Regionalverwaltung Nassau Nord stellte den Synodalen den Haushaltsplan des Dekanats 2026/27 vor. Das Zahlenwerk umfasst Jahresergebnisse von jeweils rund 24,7 beziehungsweise 24,8 Millionen Euro, wobei allein 21,9 Millionen Euro der Gesamterträge auf den Geschäftsbereich „Kindertagesstätten und Familienzentren“ entfallen, wie Hüttermann darstellte. Die Folgen der sinkenden Zahl an Gemeindegliedern schlage sich auch in den Grund und Gebäudezuweisungen der Landeskirche nieder, erläuterte er weiter: Die Zuweisungen reduzieren sich von 1,60 Euro je Gemeindemitglied im Jahr 2025 auf 1 Euro in 2027. Ein weiterer Rückgang sei zu erwarten, erklärte er.

Die Regionalverwaltungsverbände würden zum Jahresende aufgelöst, kündigte Kirchenverwaltungsdirektor René Fünders als Leiter der Regionalverwaltung Nassau Nord an. An ihrer Stelle sollen zwei Dienstleistungszentren mit den Schwerpunkten Finanzen und Personal entstehen, sagte er. Außerdem berichtete er über die ersten „überaus positiven“ Erfahrungen mit den neuen Verwaltungsleitungen für Nachbarschaftsräume, die in einigen Regionen als Projekt bereits tätig seien. Die Landessynode befasse sich Ende April mit dem Thema, gab er bekannt.

Die Wirtschaftspläne 2026, die Abnahme der Jahresrechnung für 2024 und das Entlasten der Vorstände der beiden in Trägerschafts des Dekanats betriebenen Diakoniestationen Biedenkopf und Gladenbach erfolgte einstimmig. Zuvor hatte Pfarrer Stefan Peter als Vorstandsvorsitzender die Zahlen für Biedenkopf vorgestellt und von der Unterstützung und Hilfe für die rund 160 Klienten der Station berichtet: „Wir könnten wachsen und noch mehr Menschen versorgen, wenn wir nicht nur so schwer Personal bekämen“, warb er. Rund 100 000 Besuche bei den etwa 340 Klienten der Diakoniestation Gladenbach erfolgten jährlich durch die Mitarbeitenden, hatte sein Kollege Axel Henß als Stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Diakoniestation Gladenbach ausgerechnet und die allseits geschätzte Arbeit der Station gelobt. Die Wirtschaftspläne für die beiden Diakoniestationen liegen vom 16. bis zum 27. März im Büro der Dekanatsverwaltung in Niedereisenhausen (Im Grund 4) zu den Öffnungszeiten zur öffentlichen Einsichtnahme aus.

Mit der Einladung zur Teilnahme an einer besonderen Begegnung endete die Synodentagung: Marion Schmidt-Biber als Referentin für Tansania-Partnerschaften und Ökumene stellte das Programm des Partnerschaftsbesuchs vom 8. bis 22. Juni vor. Sowohl während der ersten Woche, in der die Delegationen aus Tansania und Schweden in der Freizeit- und Bildungsstätte des Dekanats in Holzhausen untergebracht sind, als auch bei dem anschließenden Besuchsprogramm gebe es unterschiedliche Möglichkeiten der Begegnung und Teilnahme, erläuterte sie. Bei Interesse stehe sie per marion.schmidt-biber@ekhn.de und Tel.: 06464-2771 024 zur Verfügung. (klk/eöa)

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