Dankbarkeit und Applaus für Pfarrerin Annika Panzer in Hartenrod: „Wir haben dir viel zu verdanken!“

Dankbarkeit und Applaus für Pfarrerin Annika Panzer in Hartenrod: „Wir haben dir viel zu verdanken!“

Dankbarkeit und Applaus für Pfarrerin Annika Panzer in Hartenrod: „Wir haben dir viel zu verdanken!“

# Gemeinsam im Dekanat

Dankbarkeit und Applaus für Pfarrerin Annika Panzer in Hartenrod: „Wir haben dir viel zu verdanken!“

In einem festlichen Gottesdienst voller Musik ist Pfarrerin Annika Panzer in Hartenrod am Sonntag mit viel Dankbarkeit von ihrer Gemeinde verabschiedet worden. „Du bist hier absolut richtig gewesen“, lobte Dekan Andreas Friedrich: „Wir haben dir viel zu verdanken!“

Pfarrerin Annika Panzer hat am Sonntag ihren letzten Gottesdienst in Hartenrod gefeiert. Die beliebte Seelsorgerin wechselt an den Niederrhein. (Foto: Klaus Kordesch /eöa)



Pfarrerin Annika Panzer hat am Sonntag ihren letzten Gottesdienst in Hartenrod gefeiert. Die beliebte Seelsorgerin wechselt an den Niederrhein. (Foto: Klaus Kordesch /eöa)

„Lasst uns aus Dankbarkeit heraus fröhlich sein!“, hatte auch Michael Link als Vorsitzender des Kirchenvorstands der Evangelischen Gesamtkirchengemeinde Bischoffen – Bad Endbach die Besucher in der voll besetzten evangelischen Kirche aufgefordert: „Denn Annika Panzer verlässt uns der Liebe wegen, und das ist der einzige Grund, gehen zu dürfen!“ Die Pfarrerin wechselt nach Kamp-Lintfort, um mit ihrem Partner zusammenziehen zu können, der an der Universität Essen arbeitet. „Wir freuen uns mit ihr!“, sagte Link.

Der Kirchenchor unter der Leitung von Inge Hinterlang bereicherte neben andere Akteuren den festlichen Verabschiedungsgottesdienst musikalisch. (Foto: Klaus Kordesch /eöa)



Der Kirchenchor unter der Leitung von Inge Hinterlang bereicherte neben andere Akteuren den festlichen Verabschiedungsgottesdienst musikalisch. (Foto: Klaus Kordesch /eöa)

Hartenrod sei die erste Pfarrstelle für Annika Panzer gewesen, erinnerte Dekan Friedrich, bevor er die scheidende Pfarrerin entpflichtete und ihr den Segen zusprach. „Du warst mit ganzem Herz hier und hast mit den Fröhlichen gefeiert und mit den Traurigen geweint“, sagte er. Der von Annika Panzer kreativ mitgestaltete Prozess der Nachbarschaftsraum-Werdung würde heute ohne sie nicht so weit sein; und auch auf Dekanatsebene habe sie sich an vielen Stellen eingebracht: „Danke für all deine Kraft!“

Mit lang anhaltendem Applaus und im Stehen dankten die Gottesdienstbesucher ihrer scheidenden Pfarrerin Annika Panzer für ihren Dienst. (Foto: Klaus Kordesch /eöa)

Mit lang anhaltendem Applaus und im Stehen dankten die Gottesdienstbesucher ihrer scheidenden Pfarrerin Annika Panzer für ihren Dienst. (Foto: Klaus Kordesch /eöa)

In der Gesamtkirchengemeinde Bischoffen – Bad Endbach könne nun bei anderthalb unbesetzten Pfarrstellen vom verbliebenen Verkündigungsteam mit zwei Pfarrern und zwei Gemeindepädagogen nicht alles so übernommen werden wie gewohnt, machte er bewusst. Die Stellvertretende Dekanin Christina Ronzheimer werde verstärkt Dienste in der Gemeinde übernehmen, und auch die Kolleginnen und Kollegen aus den umliegenden Nachbarschaftsräumen würden in die Bresche springen: „Wir werden das gemeinsam schaffen, das Leben in der Gesamtkirchengemeinde zum Blühen zu bringen!“, kündigte er optimistisch an.

Auch der Ortskirchenausschuss um Vorsitzenden Hans-Peter Rink (li.) verabschiedete sich imt einem Präsent und voller Herzlichkeit von Pfarrerin Annika Panzer. (Foto: Klaus Kordesch /eöa)




Auch der Ortskirchenausschuss um Vorsitzenden Hans-Peter Rink (li.) verabschiedete sich imt einem Präsent und voller Herzlichkeit von Pfarrerin Annika Panzer. (Foto: Klaus Kordesch /eöa)

Mit Dankbarkeit blickte auch Hans-Peter Rink als Vorsitzender des Ortsausschusses Hartenrod auf die fast neun Jahre zurück, die durch Annika Panzers Engagement, gegenseitiges Vertrauen und Respekt geprägt gewesen seien. Sie habe viel Neues ins Leben gerufen wie die Waldweihnacht, den Skihang- und den Kneipen-Gottesdienst, lobte er zum Abschluss des Festgottesdiensts, der vom Kirchenchor unter der Leitung von Inge Hinterlang, Günter Koch an der Orgel und dem aus Bläsern des CVJM Wommelshausen, der Posaunenchöre Hartenrod und Bischoffen geleiteten Bläserensembles unter der Leitung von Christoph Reitz und Helmut Goppold angemessen musikalisch bereichert wurde.

Pfarrerin Annika Panzer hat am Sonntag ihren letzten Gottesdienst in Hartenrod gefeiert. Die beliebte Seelsorgerin wechselt an den Niederrhein. (Foto: Klaus Kordesch /eöa)




Pfarrerin Annika Panzer hat am Sonntag ihren letzten Gottesdienst in Hartenrod gefeiert. Die beliebte Seelsorgerin wechselt an den Niederrhein. (Foto: Klaus Kordesch /eöa)

Beim anschließenden Empfang im ebenfalls voll besetzten Dorfzentrum „Jeegels Hoob“ verabschiedeten sich neben Bürgermeisterin Erika Weber und Ortsvorsteher Hans-Jürgen Debus auch Günter Wagner namens des Gemeindevorstands Bad Endbach und Steffen Fuchs von der Freiwilligen Feuerwehr Hartenrod von der Seelsorgerin. Charlotte Meister und Sabrina Ruopp verabschiedeten sich für die Katholische Pfarrei St. Elisabeth, für die Ökumene Hartenrod sprachen Lisa Plaum (FeG) und Benjamin Römer (Evangelische Gemeinschaft) Grußworte. Wie sie wünschte auch Matthias Rink als Vertreter der Ortskirchengemeinde Günterod Annika Panzer alles Gute und Gottes Segen für den weiteren Lebensweg, bevor sich die Besucher persönlich von ihrer Pfarrerin verabschieden konnten. (klk/eöa)

Der Gesamtkirchenvorstand mit Pfarrerin Annika Panzer und Dekan Andreas Friedrich vor dem Verabschiedungsgottesdienst. (Foto: Klaus Kordesch /eöa)

Der Gesamtkirchenvorstand mit Pfarrerin Annika Panzer und Dekan Andreas Friedrich vor dem Verabschiedungsgottesdienst. (Foto: Klaus Kordesch /eöa)


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