Auf Zeitreise durch die Kindergartengeschichte: Evangelische Kita Niedereisenhausen feiert 50jähriges Bestehen

Auf Zeitreise durch die Kindergartengeschichte: Evangelische Kita Niedereisenhausen feiert 50jähriges Bestehen

Auf Zeitreise durch die Kindergartengeschichte: Evangelische Kita Niedereisenhausen feiert 50jähriges Bestehen

# Kirche für Kinder

Auf Zeitreise durch die Kindergartengeschichte: Evangelische Kita Niedereisenhausen feiert 50jähriges Bestehen

Zum 50-jährigen Bestehen der evangelischen Kindertagesstätte Niedereisenhausen hat deren Leiterin Ruth Reich die Besucher mit auf eine Zeitreise genommen. Dabei zeigte sie, wie sich das Gesicht des Kindergartens während dieses halben Jahrhunderts verändert hat und die Einrichtung beständig in die Länge gewachsen ist.

Gemeinsam mit den Tanzsternchen aus Steinperf bejubeln die Kinder den runden Geburtstag ihres Kindergartens. (Foto: Sascha Valentin)

Gemeinsam mit den Tanzsternchen aus Steinperf bejubeln die Kinder den runden Geburtstag ihres Kindergartens. (Foto: Sascha Valentin)

Angefangen hat alles 1976 mit dem Bau der drei Gebäudeteile, die heute im vorderen Bereich des Geländes stehen. Diese drei Gruppen boten damals Platz für bis zu 75 Kinder. „Zu diesem Zeitpunkt dachte man, dass das großzügig dimensioniert war und lange Zeit ausreichen würde“, erinnerte sich Reichel. Doch es dauerte keine zehn Jahre, bis der Kindergarten zu klein war und neue Kinder in einer Notgruppe aufgenommen werden mussten.

Die bauliche Erweiterung erfolgte jedoch erst 1995 und mit der vierten Gruppe zogen seitdem bis zu 100 Kinder in die Einrichtung ein. „Auf diesem Stand sind wir im Kindergarten auch heute noch“, sagte Reichel. Dass in dem Gebäude letztlich aber sogar 120 Kinder untergebracht sind, liege daran, dass der Kindergarten 2012 um zwei Krippengruppen erweitert wurde.

Das Theaterstück von den beiden Zwergen Finn und Ole erzählt davon, wie wichtig Freundschaften für das persönliche Glück im Leben sind. (Foto: Sascha Valentin)

Das Theaterstück von den beiden Zwergen Finn und Ole erzählt davon, wie wichtig Freundschaften für das persönliche Glück im Leben sind. (Foto: Sascha Valentin)

Die baulichen Veränderungen stellten natürlich nur eine Seite dar, betonte Reichel. Im Zentrum der Arbeit des Kindergartens stünden aber freilich die Kinder. „Für uns Erzieherinnen ist es einfach ein tolles Gefühl mitzuerleben, wie die Kinder aufwachsen und sie beim Erwachsenwerden zu begleiten“, sagte die Leiterin. Wenn man dieses Gefühl erfahre, wisse man, warum man sich für diesen Beruf entschieden habe. Besonders schön sei es, wenn die Kinder von damals später als Praktikanten in den Kindergarten zurückkehrten oder als Erwachsene ihren eigenen Nachwuchs in den Kindergarten bringen, ergänzte sie. Und das seien gar nicht so wenige. Denn in den 50 Jahren, die der Kindergarten nun besteht, haben ihn rund 1200 Kinder besucht, schätzte Reichel.

Gemeinsam mit ihrer Handpuppe Joni begrüßt Pfarrerin Hilke Perlt die Gäste des Kindergartenjubiläums und erklärt auf kindgerechte Weise, warum dieser Tag überhaupt gefeiert wird. (Foto: Sascha Valentin)

Gemeinsam mit ihrer Handpuppe Joni begrüßt Pfarrerin Hilke Perlt die Gäste des Kindergartenjubiläums und erklärt auf kindgerechte Weise, warum dieser Tag überhaupt gefeiert wird. (Foto: Sascha Valentin)

Annette Luy, die die Glückwünsche des Gemeindevorstandes überbrachte, verdeutlichte, dass der Kindergarten mehr als nur ein Betreuungsort ist. Er bilde einen wichtigen Baustein für die ersten Schritte in ein selbstständiges Leben „und diese Bildung sollte uns viel wert sein“, betonte sie. Dazu gehört auch, dass der Kindergarten ein fester Bestandteil des öffentlichen Dorflebens ist. Immer wieder treten die Kinder bei öffentlichen Veranstaltungen auf und erfreuen die Besucher mit Liedern und Tänzen. Das taten sie freilich auch bei ihrem eigenen Jubiläum. So hatten die Knirpse unter anderem ein Theaterstück einstudiert, in dem sie die Geschichte der beiden Zwerge Finn und Ole erzählten. In bunten Kostümen als Mäuse, Bienen, Sonnenstrahlen und Blumen verkleidet, erzählten sie in dem Stück davon, wie viel mehr Spaß das Leben macht, wenn man es gemeinsam erkunden kann – also genau das, wofür ein Kindergarten steht.

Gemeinsam mit den Tanzsternchen aus Steinperf bejubeln die Kinder den runden Geburtstag ihres Kindergartens. (Foto: Sascha Valentin)

Gemeinsam mit den Tanzsternchen aus Steinperf bejubeln die Kinder den runden Geburtstag ihres Kindergartens. (Foto: Sascha Valentin)

Gemeinsam mit den Tanzgruppen des SSV Steinperf begeisterten die Kinder zudem mit ihren Tanzeinlagen auf der Naturtribüne und besangen als großer Chor den runden Geburtstag ihres Kindergartens. Zu der Zeitreise gehörte aber auch der Dank an den Förderverein, den Horst Schwarz vor 33 Jahren ins Leben gerufen hatte. Ohne ihn sähe der Kindergarten heute sicherlich auch anders aus, stellt Ruth Reichel fest. Denn in den vergangenen 50 Jahren hat der Förderverein rund 60.000 Euro in den Kindergarten investiert.

 In einem großen Chor bringen die Kinder und Erzieherinnen sich selbst ein Geburtstagsständchen. (Foto: Sascha Valentin)

 In einem großen Chor bringen die Kinder und Erzieherinnen sich selbst ein Geburtstagsständchen. (Foto: Sascha Valentin)

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